In jedem Interview gibt es zumindest eine Frage, die sich mit der persönlichen Dankbarkeit auseinander setzt. Schon als Kinder lernen wir, “Bitte” und “Danke” zu sagen. Weshalb ist nun aber Dankbarkeit so ein wichtiger Wert? 

Ich bin der festen Überzeugung, dass Dankbarkeit der Schlüssel für ein großartiges Leben und herausragende Leistung ist. Weshalb dies so ist, beschreibe ich nun.

Wofür bin ich dankbar?

Sich selbst in den Zustand der Dankbarkeit zu bringen, ist ein sehr wichtiger Bestandteil in meinem Leben geworden. Ich halte mir tagtäglich vor Augen, wofür ich dankbar bin. Mein Umfeld macht es mir, zugegebenermaßen relativ einfach. Aufgrund meiner Außendarstellung und zunehmender Bekanntheit, bekomme ich immer wieder Zuschriften, ob ich ärmeren Menschen nicht helfen könnte. Es existiert so viel Leid um uns herum, dass mich das wirklich demütig macht, wenn ich mein eigenes Leben betrachte. Erst kürzlich konnte ich einem Zwillingsmädchen bei der Finanzierung einer teuren Operation helfen. 

Ich bin wirklich dankbar dafür, dass meine Familie und ich gesund sind. Ich bin für meine Kindheit dankbar in Russland, wo ich sehr bodenständig aufgewachsen bin. Diese Kindheitserfahrungen erden mich. Ich weiß, wo ich herkomme. Ich bin dankbar für meine Eltern, die immer das Beste in mir sahen. 

Dankbarkeit macht glücklich

Mittlerweile hat man herausgefunden, dass der Mensch in Zuständen der Dankbarkeit andere Energien mobilisiert, als wie wenn er sich beispielsweise im Hass-Modus befindet. Dr. Joe Dispenza, der etliche hervorragende Bücher zu dem Thema verfasst hat, beschreibt Dankbarkeit, und weitere Zustände, als Zustände höherer Ordnung. Er hat dafür spezielle Hirnscans entwickelt, die diese messbar und somit sichtbar machen. 

Wenn Sie sich also vermehrt in Zuständen der Dankbarkeit und der Liebe aufhalten, dann verbessert sich automatisch Ihre Lebensqualität, sie können bessere Entscheidungen treffen und Sie haben eine andere Wirkung auf Menschen.

Zustandsherstellung

Nun ist es nicht so selbstverständlich, sich in solch einen Zustand der Dankbarkeit zu begeben. Wir nehmen einfach viel zu viel Dinge als selbstverständlich an. Deshalb kann ich nur raten, jeden Tag drei Sachen aufzuschreiben, für die man dankbar ist. Am besten macht man dies in einem wirklich schönen Notizbuch, mit einem schönen Stift, schließlich ist dies wirklich wichtig.

Also jeden Tag drei Sachen aufschreiben UND diese durchlesen. Nach einigen Tagen werden Sie merken, dass sich Ihre Stimmung beim Lesen und Schreiben der Zeilen aufhellt. Diese Aufgabe ist sehr schnell durchzuführen und hat den tollen Effekt, dass Sie Ihr Leben jeden Tag aufs Neue, schätzen lernen. Sie generieren mit jeder Zeile eine neue Perspektive der Dankbarkeit. 

Zuerst beginnen Sie vielleicht mit Ihrer Gesundheit. Dann bedanken Sie sich für Ihre Freunde. Aber auch einzelne Situationen des Tages können Eingang in dieses Notizbuch finden. Am Tag 25 sind Sie vielleicht dankbar für Ihre Kleidung.

Es gibt keine Begrenzung. Sie können aus einem unendlichen Meer von Erfahrungen schöpfen und diese Quelle versiegt nie. Viel Spaß bei der Entdeckung!

 

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