Alex Reinhardt, erfolgreicher Serial Entrepreneur, Venture Investor und Business Coach spricht über sein Vorbild Steve Jobs. Was hat er von ihm gelernt und wie bereicherte Steve Jobs die Karriere von Alex?

Wenn ich mir jemanden zum Vorbild nehme, ist für mich nie die ganze Person das Vorbild. Viele Menschen hängen sich, besonders in jungen Jahren Poster von ihren Idolen an die Wand. Würde man diese Menschen fragen, was genau lernst du von diesem Menschen, was genau übernimmst du von seinen Weisheiten, sodass dein Leben besser wird, bekommt man wohl kaum eine gute Antwort. Deswegen habe ich keine solchen Idole, sondern Fähigkeiten und Charaktereigenschaften, die ich an bestimmten Personen schätze und die ich mir für mein Leben ebenfalls wünsche. 

Warum Steve Jobs?

So ist Steve Jobs für mich ein Vorbild, weil er ein großer Visionär war, der viele Fähigkeiten hatte, die ich heute sehr schätze und auch für mich übernehmen konnte. Ich lerne von seinen guten Seiten. Sein Erfindergeist war erstaunlich. So wie er träume ich davon, auch etwas zu erschaffen, das viele Jahrzehnte überdauert, das die Menschen in den Bann zieht. Natürlich habe ich heute schon viel erreicht und große millionenschwere Unternehmen aufgebaut, jedoch ist Apple nochmal eine ganz andere Hausnummer. 

Wie er zum Beispiel iPhone oder iMac erfunden hat und damit alles verändert hat, das war eine Pionierleistung. Von Steve Jobs lerne ich den unermüdlichen Glauben an sich selbst und an die eigenen Visionen. 

Alex Reinhardt glaubt immer an sich selbst

Es können tausende und abertausende Menschen nicht an Sie glauben: Das spielt keine Rolle. Hauptsache, Sie glauben an sich selbst! Das ist die wichtigste Lektion. Keine Kompromisse in dem Sinne, was die Vision angeht. Das bedeutet, es muss wirklich so gemacht werden, wie ich es mir vorstelle und nicht halbwegs, wie es gerade mal funktioniert. Es gibt nichts Unmögliches! Das sind die Sachen, die ich von Steve Jobs lerne.

Alex Reinhardt: Am Ende entscheidet das Produkt

Und am Ende entscheidet das Produkt. Sie können es tausend Mal anders verpacken, Sie können es designen, Sie können es verkaufen und marketingtechnisch aufbereiten, wie Sie wollen. Am Ende zählt das Produkt. Ist das Produkt gut, wird die Welt es akzeptieren. Ist das Produkt nicht gut, dann passiert da wenig. 

Steve Jobs schlechte Seiten 

Neben dem Lernen anhand seiner positiven Seiten lerne ich auch durch seine negativen. Das heißt, ich versuche, die schlechten Seiten, die ich an ihm sehe, zu vermeiden. Steve hat zum Beispiel ständig vom Tod gesprochen. Er hat sich so motiviert. Ich versuche, diese Motivation auf keinen Fall anzuwenden, denn er ist ja auch schon früh verstorben. Er hat sich seinen frühen Tod nach meiner Einschätzung selbst einprogrammiert. 

Auch die Beziehung zu seiner Familie, die er sehr vernachlässigt hat, sind für mich Beispiele, wie ich es auf keinen Fall machen will. Ich liebe meine Familie. Sie ist der Mittelpunkt. Und auch wenn ich viel reise, halte ich immer eine tiefe Verbindung zu ihnen aufrecht. Ich lasse es nie zu, dass ich mich emotional und seelisch von meiner Familie entferne und wir uns fremd werden. Und vor allem kümmere ich mich um sie. Wenn etwas ist, bin ich sofort bei ihnen. 

Steve jobs ist in diesem Bereich ein sehr großes Vorbild für mich, denn er hat mit seiner Familie viel falsch gemacht und mir so gezeigt, dass ich es genau anders machen muss, um ein gutes und glückliches Leben zu führen. 

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